Aktuelle Themen aus Deutschland und der Welt, verständlich erklärt

Bevor du überhaupt eine Nachricht abschicken kannst, brauchst du zwei Dinge: Ein eigenes Konto und die Person, der du schreiben möchtest, muss das auch zulassen. Das ist wichtig, denn nicht jeder möchte von jedem kontaktiert werden.
Dein eigenes Konto und die App
Du meldest dich ganz normal mit deinem Nutzernamen und Passwort an. Ob du die mobile App auf deinem Smartphone nutzt oder die Webseite am Computer, der Weg zur Nachricht ist meist ähnlich. Die Plattform zeigt dir eine Timeline, also eine Übersicht der öffentlichen Posts anderer Leute. Deine eigene Nachricht schickst du aber nicht als öffentlichen Tweet, sondern als private Nachricht. Man nennt das auf X auch „Direktnachricht“ oder kurz „DM“ (Direct Message).
Wann kannst du eine Direktnachricht senden?
Hier wird es für neue Nutzer manchmal kompliziert. Früher war es sehr einfach: Jeder konnte jedem eine DM schicken. Heute hat die Plattform mehr Einstellungen eingeführt, um Spam zu reduzieren und die Privatsphäre zu schützen. Du kannst jemandem nur dann eine private Nachricht schicken, wenn:
• Du der Person folgst UND die Person dir zurückfolgt (eine sogenannte „Gegenseitigkeit“).
• Die Person ihre Einstellungen so eingestellt hat, dass jeder ihr eine Nachricht schicken darf, auch wenn man sich nicht folgt.
• Ihr beide euch in einer Gruppe befindet, in der Kommunikation erlaubt ist.
Wenn du versuchst, eine Nachricht an jemanden zu schicken, der diese Option nicht freigeschaltet hat, bekommst du entweder keine Option zum Senden angezeigt oder eine Fehlermeldung, dass die Nachricht nicht zugestellt werden kann. Das ist meistens kein Fehler deinerseits, sondern eine bewusste Entscheidung des Empfängers, wie er kontaktiert werden möchte.
Nehmen wir an, du hast jemanden gefunden, dem du schreiben möchtest, und die Möglichkeit besteht. Wie kommst du jetzt zum Ziel? Ich erkläre dir den Weg, der auf den meisten Geräten funktioniert.
VIDEO: Direktnachricht auf Twitter senden So schreiben Sie private Nachrichten!
Option 1: Der Weg über das Profil des Empfängers
Das ist der häufigste und direkteste Weg, um eine Twitter Nachricht zu versenden, wenn du weißt, wen du erreichen möchtest. Folge diesen Schritten:
• Finde das Profil: Suche nach dem Namen oder Nutzernamen der Person, der du schreiben möchtest. Klicke auf deren Profilbild oder Namen, um zur Profilseite zu gelangen.
• Suche das Nachrichten-Symbol: Auf der Profilseite, meistens neben dem „Folgen“-Button, siehst du ein kleines Brief-Symbol oder eine Sprechblase. Manchmal steht dort direkt „Nachricht senden“ oder „DM“. Klicke darauf.
• Öffne den Chat: Es öffnet sich ein neues Fenster oder eine neue Ansicht, die aussieht wie ein Chatfenster. Hier siehst du eventuell frühere Nachrichten, falls ihr schon einmal geschrieben habt.
• Tippe deine Nachricht ein: Unten im Eingabefeld tippst du deinen Text ein. Du kannst auch Bilder oder GIFs hinzufügen, wenn du möchtest.
• Senden: Bestätige den Sendevorgang, oft mit einem Pfeil-Symbol. Fertig! Die Nachricht ist unterwegs.
Option 2: Der Weg über die Nachrichten-Übersicht
Wenn du viele private Konversationen führst oder prüfen willst, ob du schon Nachrichten von jemandem erhalten hast, gehst du über die zentrale Nachrichten-Ansicht.
• Navigiere zu den Nachrichten: In der linken Seitenleiste (am Computer) oder in der unteren Navigationsleiste (auf dem Handy) findest du das Symbol für Nachrichten. Es sieht meistens aus wie ein Briefumschlag oder eine Sprechblase. Klicke oder tippe darauf.
• Starte eine neue Nachricht: Suche nach einem Symbol zum Starten eines neuen Chats. Das ist oft ein Stift und Papier oder ein Pluszeichen (+) in der Ecke.
• Wähle den Empfänger: Du gibst den Namen oder Nutzernamen der Person ein, der du schreiben möchtest, und wählst sie aus der Liste aus.
• Verfassen und Senden: Jetzt bist du im Chatfenster und kannst deinen Text eingeben und absenden, genau wie in Option 1 beschrieben.
Es frustriert, wenn man etwas mitteilen möchte, aber technisch blockiert wird. Hier sind die häufigsten Gründe, warum das Senden einer Direktnachricht an einen bestimmten Nutzer fehlschlägt, und was du dagegen tun kannst.
Mehr zu diesem Thema
Ausgewählte Artikel und Quellen über Twitter Nachricht Senden: Anleitung und Tipps für X – zu deiner Orientierung.
• So postest du Fotos oder GIFs auf X – Help Center – Twitter
Problem 1: Du kannst keine DM an diesen Nutzer senden
Wenn das Nachrichten-Symbol auf dem Profil ausgegraut ist oder fehlt, bedeutet das fast immer: Der Empfänger hat die Einstellung „Jeder darf mir eine DM schicken“ deaktiviert. Das kannst du nicht ändern. Deine einzige Möglichkeit ist dann, die Person öffentlich zu erwähnen, damit sie deine Anfrage sieht.
Tipp: Schreibe einen öffentlichen Tweet und erwähne die Person mit dem @-Zeichen (z.B. „Hallo @Nutzername, ich versuche dir etwas Wichtiges privat mitzuteilen!“). Vielleicht sieht die Person das und schreibt dir zuerst, wodurch die DM-Funktion freigeschaltet wird.
Problem 2: Du bist blockiert
Wenn du von jemandem blockiert wurdest, kannst du dieser Person keine Nachricht mehr schicken. Du wirst auch deren Tweets nicht mehr sehen können. Das ist schmerzhaft, aber technisch ist die Kommunikation in diesem Fall komplett unterbunden. Hier hilft nur Abstand oder eine Kontaktaufnahme über einen anderen Kanal.
Problem 3: Die Nachricht ist zu lang
Direktnachrichten sind großzügiger als öffentliche Tweets, aber sie haben auch eine Zeichenbegrenzung. Auch wenn die alten 140-Zeichen längst passé sind, ist es gut zu wissen, dass sehr lange Nachrichten manchmal Probleme bereiten können. Halte deine erste Nachricht kurz und prägnant, besonders wenn du eine Anfrage stellst, damit sie schnell gelesen wird.
Gerade bei einer ersten Kontaktaufnahme per DM solltest du ein paar Dinge im Kopf behalten, um einen guten Eindruck zu hinterlassen und die Chance auf eine Antwort zu erhöhen.
Sei klar und höflich
Denke daran: Der Empfänger kennt dich vielleicht nicht. Er weiß nicht, warum du ihm schreibst. Verschwende keine Zeit mit langen Einleitungen, die nichts zur Sache tun. Erkläre schnell und freundlich, wer du bist (falls relevant) und was du möchtest. Wenn du zum Beispiel eine Frage zu seinem neuen Buch hast, sage das direkt.
Beispiel für eine gute erste DM: „Hallo [Name], ich finde deinen aktuellen Thread zur KI-Regulierung sehr spannend. Hättest du eine kurze Empfehlung, welches Buch ich dazu zuerst lesen sollte? Danke dir!“
Vermeide unnötiges Markieren
Du musst die Person nicht in deiner DM markieren, da sie die Nachricht ja ohnehin direkt erhält. Die Markierung (@Nutzername) ist nur für öffentliche Tweets wichtig, um Aufmerksamkeit zu erregen. Im privaten Chat ist das unnötig und wirkt vielleicht sogar ein wenig aufdringlich.
Reagiere nicht sofort auf die Stille
Wenn du eine Nachricht gesendet hast und keine sofortige Antwort kommt, atme durch. Die Leute sind oft beschäftigt. Wenn du nach einigen Tagen immer noch keine Antwort hast, kannst du eine kurze, freundliche Erinnerungsnachricht senden. Aber nur eine. Überlege dir gut, ob die Sache wirklich so dringend ist, dass du eine zweite Nachricht schicken musst, um auf deine Twitter Nachricht warten nicht als Belästigung wahrgenommen zu werden.
wie finde ich das nachrichten-symbol auf meinem handy
Auf dem Handy schaust du meist auf die Navigationsleiste ganz unten. Dort findest du ein Symbol, das wie eine Sprechblase oder ein Briefumschlag aussieht. Tippe darauf, um deine direkten Nachrichten zu sehen und neue Chats zu starten. Es ist oft das zweite oder dritte Icon von links.
was bedeutet die abkürzung dm bei twitter
DM steht für „Direct Message“, was übersetzt „Direktnachricht“ bedeutet. Es ist der Begriff für private Unterhaltungen, die nur für dich und den Empfänger sichtbar sind, im Gegensatz zu öffentlichen Tweets, die jeder sehen kann. Wenn Leute von einer DM sprechen, meinen sie immer diese private Chatfunktion.
kann ich leute auf twitter nachrichten schicken wenn sie mich nicht kennen
Das geht nur, wenn die Person ihre Datenschutzeinstellungen so geöffnet hat, dass jeder eine Nachricht senden kann. Wenn diese Einstellung nicht aktiv ist, musst du der Person erst folgen und hoffen, dass sie dir zurückfolgt, bevor du eine private Nachricht verschicken kannst. Alternativ kannst du sie öffentlich ansprechen.